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Ernest noch in Spanien - vor seiner Ankunft hier -

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Ernest - ein Traumhund mit Handicap

Ernest wurde in Spanien ausgesetzt gefunden. Er kam am 03.05.2010 ins Tierheim AAA in Marbella. Zu dieser Zeit war er ca. 47 cm hoch und knapp ein Jahr alt.

Am 03. August 2010 reiste Ernest dann in seine Pflegestelle ins schöne Edertal. Hier wurde er auf den Namen Yago umgetauft, denn, seien wir doch mal ehrlich, "Ernest" ist doch schrecklich, oder? Er hat auch nie darauf gehört, auf "Yago" hört er inzwischen gut.

Kurz nach seiner Ankunft stellten wir fest, dass er das rechte Vorderbein beim Laufen schont. Nach näheren Untersuchungen wurde festgestellt, dass es sich hier um eine Absplitterung im Ellenbogengelenk handelt, wie sie bei Labrador und Retriever und deren Mischlingen wohl häufiger vorkommt. Eine Operation kann hier Linderung verschaffen. Erfreulicherweise hat der Verein durch einen Spendenaufruf schon die Kosten dafür zusammengespart, sodass wir die OP demnächst in Angriff nehmen können. Zur Zeit bekommt er Schmerzmittel und läuft daher beschwerdefrei. Leichte Beschwerden treten nur nach dem Gassigehen und anschließender Ruhepause auf. Wir hoffen, dass er nach der OP keine Schmerzen mehr hat, dann also auch keine Schmerzmittel mehr benötigt.

Darüber hinaus hatte er eine Gelenkentzündung in den Hinterfüßen, die ihn für einige Zeit sehr stark einschränkte. Beim Röntgen wurde eine Arthrose festgestellt. Er wurde mit Antibiotikum behandelt, die Entzündung ist ausgeheilt und danach ging es ihm stetig besser.

Er ist inzwischen auf stattliche 55 cm herangewachsen und man muss sagen, er ist an Bewegungsfreude nicht zu übertreffen! Wie man es von einem Hund seines Alters erwartet, rennt und tobt er mit so viel Energie, dass man wirklich alle Hände voll zu tun hat. Ein Besuch in der Hundeschule würde ihm sicher viel Spaß machen.
Probleme mit anderen Hunden gibt es überhaupt nicht. Natürlich ist er stubenrein, Kinder sind auch kein Problem. Dort, wo es Kaninchen o.ä. gibt, sollte man ihn anleinen. Von seiner Art her ist er eher defensiv, lässt sich alles widerstandslos wegnehmen und ergibt sich den Anordnungen seines Rudelführers. Haus und Hof bewacht er sehr gut, niemand kommt unbemerkt aufs Grundstück.

Genauso gern, wie er draußen unterwegs ist (mindestens zweimal täglich ca. 40 Minuten), kuschelt er sich drinnen gern mit Herrchen oder Frauchen aufs Sofa und schmust und genießt. Er sucht Nähe und ist sehr dankbar für alles. Aber man sieht ja eigentlich schon auf den Fotos, was für ein Schatz er ist. Man muss ihn einfach lieben. Wenn man ihn neben sich liegen hat, ist das wie eine Entspannungstherapie, der strahlt eine Ruhe aus....

...alles in allem ein wirklich toller Hund, der eine Chance verdient hat!

Ernest in seiner Pflegestelle

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Fotos von Dezember 2010

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Yago sucht nun endlich SEINE Familie

Yago wurde nun erfolgreich operiert und seinem Bein und ihm geht es sehr gut. Natürlich muß er sich jetzt noch ein wenig schonen, auch wenn es ihm schwer fällt, aber es wäre schön, wenn bald eine eigene Familie auf ihn wartet.

Er ist ein liebenswerter Hund, der eine nette und lebenslustige Familie sucht, die ihm eine Chance geben möchte. Lernen Sie ihn doch einfach mal unverbindlich kennen - wir sind sicher dies lohnt sich

UPDATE: Der OP-Termin steht - am 15.3. wird er nun operiert!

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YAGO BLEIBT!!!

Die Geschichte von unserem großen Schatz ganz aktuell:

Am 15.03.2011 wurden wir in Hofheim vorstellig, um Yago nun endlich helfen zu lassen. Endlich deshalb, weil eine Termin- sowie Preisabsprache sich aufgrund einiger Kommunikationsschwierigkeiten etwas in die Länge zog, letztendlich aber dann doch geklappt hat.

Der Hund wurde zunächst gründlich untersucht, dann in Narkose gelegt, um erst das CT zu erstellen. Nach 20 Minuten sollte ich zwecks CT-Besprechung zum Doktor gerufen werden. Aus diesen 20 Minuten wurden ungefähr 40, und während des Wartens wurden meine ärgsten Befürchtungen langsam wach. Aber Gott sei Dank wurde ich dann endlich von diesen bösen Gedanken erlöst, alles lief nach Plan. Mir wurde genau gezeigt, was entfernt werden muss und dann ging die OP auch schon los. Für die nächsten zwei Stunden wurden wir weggeschickt.

Wir vertrieben uns die Zeit mit Juana und einem sehr ausgiebigen Gassigang. Danach meldeten wir uns wieder zurück und nach weiteren 15 Minuten rief man mich. Die Ärztin hatte Yago schon dabei und er lief schon auf seinen eigenen vier Füßen. War ich froh!!!!!!!!!!!!

Man übergab mir dann noch Medikamente, einen ausführlichen Reha-Plan, die entfernten Knochenstücke und klärte mich über den weiteren Verlauf auf. Ich war so froh, dass ich ihn wiederhatte, so dass ich manches nicht so richtig mitbekam. Ich wollte nur noch wieder nach Hause.

Etwas zur Ruhe gekommen, fiel mir aber dann doch wieder so ziemlich alles ein. Und für solche Fälle gab es ja auch diesen Plan. Kaum im Auto rief ich erst mal Wilma Sieben an, um auch sie von ihren Ängsten zu erlösen...

Auf der Heimfahrt schliefen beide Hunde ganz ruhig und die erste Nacht schlief Yago angekuschelt an meinen mütterlichen Busen....meine Hunde-Freundinnen meinten dazu, dass er deshalb sicher noch länger hinken würde....

Wir hoffen natürlich, dass seine Genesung schnell voranschreitet und dass er bald wieder viel laufen und toben darf, und dann endlich ohne Schmerzen!!! Und ohne Schmerzmittel!

Yago ruhig zu halten, gestaltet sich schon etwas schwierig, aber da muss er eben durch! Ich gehe momentan immer erst mit beiden kurz Gassi (10 Minuten), dann muss Yago zu Hause bleiben und Juana und ich gehen die große Runde. Er verkündet dann ziemlich laut, wie er das findet... Im Garten muss ich auch aufpassen, sonst fängt er an mit Juana zu toben.

Wenn man es ihm nur erklären könnte.....

Nachdem wir das nun alles miteinander überstanden haben, sehen wir uns nicht mehr in der Lage, diesen Hund herzugeben. Yago hat jetzt auch meinen Mann, der immer noch letzte Zweifel hatte, überzeugt und seit gestern steht es fest: e r b l e i b t !!!!!!

Heute habe ich ihn offiziell angemeldet und auch haftpflichtversichert.

H A P P Y E N D

Viele liebe Grüße

C. K.