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Mai 2008

Guten Morgen Frau Sieben,

anbei das neueste Foto, nach dem Friseurbesuch gemacht (so ganz genau sieht man zwar nicht, wie hübsch unsere Süße jetzt aussieht, aber vielleicht ahnen Sie es).

Und nun die Neuigkeiten aus Lechenich. Unser "Sechser im Lotto" ist Gott sei Dank kerngesund, muss aber noch etwas zunehmen, bevor unserer Kleinen unter Narkose der Zahnstein entfernt werden und ein lockerer Backenzahn entfernt werden kann. Die Tierärztin hat das empfohlen, weil Hola beim Kauen offensichtlich Probleme hat. Außerdem sei das für den Erhalt der Zähne bei Hunden ebenso wichtig wie bei Menschen (leuchtet ja auch ein. Die außerordentliche Zahnsteinbildung sei auf eine Art "Mangelernährung" zurückzuführen meinte sie. Bei "normalen" spanischen Straßenhunden sei Zahnstein nämlich nicht üblich, da diese auch Dinge fräßen, die schwierig zu kauen sind. Offensichtlich sei Hola in ihrer Familie nicht "hundegemäß" gefüttert worden.

Etwas hat sie schon zugenommen.Sie frisst aber auch wie ein Scheuenendrescher. Da sie allem Anschein nach ein nicht sehr guter Futterverwerter ist und außerdem ein verhindertes Rennpferd - dauert es halt länger, bis sie zunimmt .

Heute hat unsere Kleine uns bewiesen, dass sie nicht nur ein "Rennhund" ist, sondern dass ein kleinwüchsiger Podenco in ihr stecken könnte. Zum ersten Mal hat sie nicht auf ihren Namen gehört, als sie hinter einem Häschen her war. Bisher kam sie sofort auf Zuruf zurück. Heute ist der Jagdtrieb durchgebrochen, bei unser Hola Quichotte. Hohes Gras, das sie bisher nie durchquert hat, war urplötzlich kein Hindernis mehr und auch dornige Bodendecker waren ihr piepegal ! Richtig Klasse!!!! Die Kleine entwickelt sich zu einem normalen Hund!

Natürlich werde ich mit ihr in die Hundeschule gehen. Sie ist so ein Temperamentsbündel, dass es an Tierquälerei grenzen würde, wenn wir sie nur an der Leine führen würden. ( Gott sei Dank sind die Felder, auf denen wir unser "walking the dog" absolvieren, frei von jagdbarem Wild!

Wir sind so glücklich, dass wir unsere kleine Spanierin haben und sie ist allem Anschein nach auch sehr glücklich mit uns. Und das ist für uns besonders wichtig, dass wir merken, wie gut sich das Tierchen eingelebt hat. Wir, Familie L. mit unserer Hola Quichotte wünschen "unserer jannadogs- Lady" ein sonniges, stressfreies Wochenende.

Einen tolleren Hund hätten wir nie kriegen können!! Davon sind wir überzeugt.

Bis demnächst!

Hola, Mai 2008

Frisch nach dem Frisörbesuch

Oktober 2008

Hallo , liebe Jannadogs-Ladies,

heute mal wieder etwas von uns und von unserer Kleinen.
Mein Mann und ich, wir fragen uns jeden Tag mindestens einmal, was wir nur ohne unsere kleine Spanierin gemacht haben. Wir können uns ein Leben ohne diesen Wirbelwind, der seine Menschen beinahe total im Griff hat, nicht mehr vorstellen.

Mein Mann hat mir auf meine Vorwürfe, er würde sich an der Erziehung unseres Tierchens nicht beteiligen, geantwortet : "Ich wollte eigentlich keinen Hund; du hast mich überredet und überrumpelt. Und jetzt, wo ich mir ein Haus ohne das Tier nicht mehr vorstelln kann, will ich sie wenigstens verwöhnen dürfen. " Die Rollen sind also verteilt: Frauchen erzieht, auch, um dem Hund klar zu machen, dass er keine Verantwortung zu übernehmen braucht, weil Frauchen die trägt. D.h. Meine Erziehungsversuche werden nicht torpediert, aber bei meinem Mann hat die Kleine es viel leichter als bei mir , das zu erreichen , was sie will. Ein Beispiel:
Morgens , wenn mein Mann die Zeitung liest, darf sie mit ihm auf "ihr" Sofa. (Unser Hund hat also ein eigenes Sofa ! Super, nicht wahr? ) Wenn es der Prinzessin zu lange dauert, bis man Mann sich mit der Zeitung auf die erste Etage begibt, stellt sie sich neben ihn, sieht ihn bittend an, und wenn das nicht reicht, bellt sie, als ob sie sagen wollte: " He, ich will aufs Sofa!". Und als gehorsamer Herr, folgt mein Mann dieser Aufforderung meist.

Nichtsdestotrotz, auch wenn mein Mann unsere Krawallmöhn am liebsten überall mit hinnehmen würde, bestehe ich darauf, das Alleinsein weiterhin zu üben. So ca. 20 Minuten schafft es unser kleines "Frollein".. Dann beginnt die Kläfferei, die sich für mich anhört wie die Beschwerde eines kleinen, zickigen,maulenden Mädchens . " He , wo seid ihr? Ich will mit! Ich habe keine Lust allein zu sein. Kommt endlich!"

Das Hunde Einmaleins beherrscht sie ziemlich gut . Nur das " Fuß "-Gehen klappt im Stadtgebiet nicht so toll. Da sind einfach zu viele unbekannte Gerüche.

Unser Urlaub mit unserer Süßen war einfach toll ! Urlaub mit Hund gefiel uns viel, viel besser, als Urlaub ohne Hund. Das lag mit Sicherheit auch an dem Haus , in dem wir Quartier bezogen hatten. Ohne Hund wären wir sicher NICHT in diesem Haus gelandet, aber "mit Hund" war es ideal. Wir brauchten nur die, allerdings stark befahrene, Straße zu überqueren , und dann hieß es " Leine los!"

Was unsere Kleine überhaupt nicht verstand , war , dass wir ihr das Spielen mit den "großen Hunden " = Pferden und Kühen, nicht erlaubten. Wenn wir sie vor den Weiden ans Leinchen nahmen - sie reagiert meist wunderbar auf den Ruf " Leinchen" - kläffte sie die Tiere an, stellte sich auf die Hinterbeine und wollte unbedingt zu diesen Viehchern.

Mittlerweile glaub ich, dass unser Segumi eine Menge Jagdblut in sich hat . Tauben auf den abgeernteten Maisfeldern finden sie so jagenswert , dass sie sich oft nicht zurückrufen lässt. Erst dann rennt sie zu ihren Menschen zurück, wenn sie alle Tauben von den Futterplätzen vertrieben hat. Deswegen gehe ich recht früh mit ihr "auf Geschäftstour ",weil dann die Tauben ihre Schlafplätze noch nicht verlassen haben. Auch dunkel gekleidete, schnell fahrende Radfahrer sind für Hola " Jagdwild" . Laut kläffend rast sie hinter denen her. Gott sei Dank sehe ich diese Sportler meist vor ihr .( Radfahrer befahren dummerweise auch "Holas" Feldwegte. Und das geht natürlich nicht!)

Alles in Allem: Wir sind unheimlich glücklich, dass wir unsere Hola haben und verstehen immer noch nicht, wie man ein so liebenswertes kleines Wesen so einfach abgeben konnte. Wir jedenfalls geben sie nicht mehr her !!!!!
Liebe Grüße und ein herzliches " Wau-wau"

von den 3 Lödis

4. Dezember 2011

---> weiter

Natürlich war uns klar , dass unsere Urlaubsreisen in anderer Form stattfinden würden, als das bis 2008 der Fall war. Aber dass wir, wenn unser Tierchen mal für eine Nacht bei der Familie unseres Ältesten ist, das Köterchen bereits vermissen, und uns darauf freuen, es am nächsten Tag abholen zu können, das hätten wir nie gedacht.

Einige unserer Bekannten - früher nannten wir sie sogar "Freunde" - mögen keine Hunde in ihrem Haus. Zu Einladungen bei diesen Leuten geht immer nur einer von uns, oder unser Jüngster kommt von Köln und spielt "Hola-Sitter". ( Sie merken: mein Mann hat sich durchgestzt; die Süße braucht das Alleinesein nicht mehr zu üben. Wenn mein Mann jedoch mal außer Haus ist,l asse ich unsere kleine "Blondine" für ca. 1/2 Stunde allein. Falls sie bellt, bellt sie eben. Die Nachbarn müssen das ertragen).

"Blondchen" nennen wir sie, weil wir glauben, dass sie nicht die Intelligenteste ist. Sie kapiert einfach nicht, dass das Spiel mit Ball oder Spielzeug beendet ist, wenn sie sich mitsamt ihrer "Beute" unter den Tisch verzieht. Beim Spielen mit anderen Dingen als ihrem Futterbeutel, weiß sie offensichtlich nichts mit dem Begriff "Bring!" anzufangen. (Meine Schwiegertochter meint, dieses Verhalten spräche für "Intelligenz"; weil der Hund genau wisse, dass nur ein Mensch diesen Beutel öffnen kann.) Egal, ob dumm oder nicht dumm: wir lieben unsere ehemalige Spanierin und können uns ein Leben ohne dieses liebevolle kleine Wesen gar nicht mehr vorstellen.

Hola ist eine kleine "Bell-Donna". Einen wachsameren Wachhund kann man sich nicht vorstellen. Es geht keiner an unserm Haus vorbei, ohne dass unser Zerberus uns das "sagt". Das Feld, durch das wir unsere Gänge machen, ist IHR Revier: Und wehe, wenn sich da jemand - egal ob Hund oder Radfahrer - sehen lässt, dann muss gebellt werden. Aber nur, wenn sie nicht angeleint ist. Geht Hola an der Leine, reicht es meistens, wenn man ihr befiehlt: " Es wird nicht gebellt". Unangeleint passiert es immer noch, dass ihr Gehör "verlorengegangen" ist. Die einzige Chance,sie zum Zurückkommen zu bewegen, ist , dass Herrchen oder Frauchen den Rückwärtsgang einlegen.Allerdings ist uns schon mal das Herz in die Hose gesackt, wenn sie mehrere 100 m hinter einem "Feind" herlief und dabei eine Straße überquerte. Jetzt wird sie schon angeleint, wenn nichts Gefährliches zu sehen ist. ( Es muss ein Jagdhund in unserer Kleinen stecken.)

Interessant ist, dass sie diese Attitude nur an den Tag legt , wenn wir in "ihrem Gebiet" unterwegs sind. In "fremdem Terrain" ist sie die gehorsamste Hündin, die man sich nur vorstellen kann. Alle Leute sind begeistert, wie gut unser Hund gehorcht. Natürlich ist Hola auch dabei, wenn wir auswärts essen. Sie liegt dann ganz brav auf ihrer Decke, man merkt sie gar nicht.

Vor einer Woche waren wir mit Freuden und deren zwei Hunden spazieren und haben im "Birkhof" bei Brühl Rast gemacht. So etwas habe ich noch nicht erlebt: da waren bestimmt mehr als 30!!!! Hunde, und keiner hat gebellt oder versucht, sich zu zoffen. Wir waren total baff. Jeder Hund war einfach nur brav!

Wir gehen immer noch einmal pro Woche mit unserm Tierchen zur Physiotherapie, weil wir hoffen, damit eine Operation wegen der Cauda Equina vermeiden zu können. Der Tierarzt meinte sogar, mit diesem Defekt könne unser Hund uralt werden, weil wir dafür sorgten, dass seine Muskulatur schön gekräftigt wird.( 2 Stunden mindestens pro Tag ist unsere Kleine auf den Beinen.(Bei miesem Wetter weniger, weil Madame Wasser nicht leiden kann. Sie stapft dann durch die Nässe wie ein "Storch im Salat." Na ja, was will man von einer sonnenverwöhnten Spanierin anderes erwarten?) Habe ich Ihnen schon mal geschrieben, dass diese kleine Hola keine Angst vor großen Hunden hat, wenn sie denen im Feld begegnet? Unsere "Domina" zeigt denen, wenn sie zu aufdringlich werden, "wo's lang geht". (Auch beim Pieseln merkt man ihr die dominante Hündin an: Sie hebt das Bein wie ein Rüde.) Dieser Hund tut uns so gut , dass Freunde unserer Söhne meinten, wir sähen jetzt, mit 70 , jünger aus als vor 10 Jahren. Und mein Asthma ist wesentlich besser geworden.Vielleicht, weil ich mich so viel in der frischen Luft bewege. Dieser Hund ist für uns die beste Medizin! Er hält uns fit.

Leider können wir zum Hundetreffen nicht kommen. Vielleicht klappt's im nächsten Jahr. Ich wünsche Ihnen weiterhin ganz viel Erfolg bei der Vermittlung. Wenn die Menschen wüssten, wie sehr ein Hund das Leben bereichert, wären viel mehr Menschen bereits "auf den Hund gekommen. Ich glaube ,es war Loriot, dermal gesagt hat: "Natürlich kann man ohne Möpse = Hund leben.Aber was ist das für ein Leben?"

In diesem Sinne, ganz viele Grüße,
alles Gute und ein freundliches " Wau Wau" von Hola.

U. L.