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Pedegree rief Futter zurück, da sich zu große Knochenstücke in diesen befand. Dazu eine Tierärztin: „Ein roher Knochen ist für einen Hund ein gesunder Leckerbissen und außerdem noch gut für die Zähne. In gekochtem Zustand können Knochen aber splittern und so den Magen-Darm-Trakt des Hundes verletzen.“, so Beate Karschny, Tierärztin in Rodheim. „Derartige immer wieder vorkommende Rückrufaktion fördern das Vertrauen in die Fertigfutterindustrie nicht gerade.“.

Vielleicht sollten Sie doch umstellen auf BARFen???

Was ist BARFEN?

Warum sollte man barfen?

Jannadogs hat sich das jetzt doch mal genauer von einer erklären lassen, die sich damit auskennt.

Eine Erklärung von Nadine Ghaffari (www.frischernapf.de):

Wer BARFT, füttert roh! BARF bedeutet übersetzt ,,Biologisch artgerechtes rohes Futter" und beschreibt, wie Hunde möglichst naturnah ernährt werden können. Das ist besonders für magenempfindliche und allergiengeplagte Hunde eine wichtige Alternative, denn speziell da kann Barfen die Lösung sein. Das besondere bei dieser Art der Ernährung ist, man stellt das Futter für den Hund aus frischen Zutaten selber her. Eine Mahlzeit besteht zu etwa 2/3 aus tierischen Anteilen, zu 1/3 aus Gemüse, Obst und Kräutern. Natürlich dürfen ein paar Zusätze wie verschiedene Öle, Heilerde usw. nicht fehlen. Hier der größte Vorteil des Barfens, auch gesundheitlich:

Natürlich sollte man sich vor Beginn informieren. Daher hier einige Buchtipps für Interessierte:
Natural Dog Food von Susanne Reinerth
B.A.R.F.-Artgerechte Rohernährung für Hunde und
B.A.R.F.-Artgerechte Rohernährung für Welpen und Junghunde von Sabine L. Schäfer, Babara R.Messika

Die meisten denken: Ach, das ist soviel arbeit und kostet sicher ein Vermögen. Hier die Antwort darauf: Komischerweise denken die meisten es wäre entweder teuer oder zeitintensiv. Ist es beides nicht. Ich stelle ja diesen Gemüsemix her und Leute, die keine Lust haben Gemüse selber zu pürieren kaufen diesen. Aber bei einem Hund macht man einmal eine Ration in der Küchenmaschine oder in einem Mixer, mit dem man auch Shakes machen kann und friert es dann Portionsweise ein. Dann hat man sein Fleisch und sein Gemüse packt dieses in den Napf ein bisschen Öl etc. drüber fertig. Ich barfe jetzt vier Hunde und wenn es fünf Minuten dauert dann ist es viel. Alternativ zum Gemüse könnte man auch eine gute Getreidefreie Flocke von der Firma Lunderland nehmen. Wenn man einmal den Dreh raus hat, dann ist es so einfach und macht richtig Spass, denn es ist so abwechslungsreich! Die Hunde haben so einen Spass wenn es Rinderbrustbeinkochen, Strosse oder Kehlkopf zu knabbern gibt, danach sind sie richtig fertig und glücklich. Der allerwichtigste Grund zum barfen ist der, daß einfach in dem Fertigfutter viel zu viele Nebenprodukte sind, von denen man gar nicht wissen möchte, was das ist.

Wer dennoch sich mal die *Augen öffnen* lassen möchte, kann dies mit einem erneuten Buchtipp: Katzen würden Mäuse kaufen von Hans-Ullrich Grimm. In dem Buch geht es um die Herstellung von Tierfutter und was da alles so rein kommt - das ist nicht lecker ;-) Fragen können Sie gerne an uns richten!