Textversion

Sie sind hier:

Leid der Welpen

Kinderseite

Erziehungstipps

Tierschützeralltag

Hunde in der Tötungsstation

Welche Rasse paßt zu mir?

Allgemein:

Startseite

Impressum

Hinsehen statt Wegschauen!!

Sie wünschen sich einen Welpen?? Finden aber keinen im Tierschutz?? Bitte fragen Sie immer bei den verschiedenen Vereinen an, was genau für einen Welpen Sie suchen. Oft befinden sich noch in Spanien Welpen, oder gar in Tötungsstationen, die auf eine Chance warten, diese aber nicht auf der HP zu finden sind. Die Pflege und das setzen der Anzeigen beansprucht oft Zeit und Mühe - in der Zeit kann sich in Spanien wieder viel getan haben.

Sollten Sie aber dann, wenn keiner im Tierschutz zu finden war, sich einen über Privatvermittlungen suchen wollen, dann möchten wir Sie mit dieser Seite und mit diesen Infos genau aufklären, worauf Sie achten sollten!!!

Lassen Sie sich bei Welpen IMMER das Muttertier zeigen. Dieses sollte nicht so aussehen, wie die Beispielhündin oben auf dem Bild. Wenn man Ihnen die Mutter nicht zeigen kann, ist das schon recht *bedenklich*. Sie könnten von Hundehändlern oder Massenvermehrern stammen. Bitte geben Sie Massenvermehrern keine Chance!!!! Lesen sehen Sie selbst:

Hundemafia - Film1

Hundemafia Teil II

Flyer *Die Hundemafia*

vom der Stiftung *Vier Pfoten*

Die traurige Geschichte eines *billigen* Welpens

Spike

Auch er war *Händlerware* - blauäugig angeschafft, konnte er am Schluß kaum noch laufen und wurde nicht sehr alt.

Dies ist die Geschichte von Lea, einem Hund, der von illegalen Hundehändlern stammt. Der sogenannten *Hundemafia*. Hunde von Züchtern kosten zwischen 600-1500 Euro. Wenn Sie Ihren Hund bei Hundehändlern oder Schwarzzüchtern kaufen, bezahlen Sie nur 200-500 Euro. Doch die Folgekosten sind viel höher als der Preis eines Welpen, den Sie bei einem guten Züchter kaufen, aus einem Tierheim adoptieren oder aus dem Tierschutz bekommen.

Ich weiß nicht mehr viel von dem Ort, wo ich geboren bin. Es war eng und dunkel und nie spielte ein Mensch mit uns. Ich erinnere mich noch an Mama und ihr weiches Fell, aber sie war oft krank und sehr dünn. Sie hatte nur wenig Milch für mich und meine Brüder und Schwestern. Die meisten von ihnen waren plötzlich gestorben. Als sie mich von meiner Mutter wegnahmen, hatte ich furchtbare Angst und war so traurig. Meine Milchzähne waren kaum durchgestoßen und ich hätte meine Mama doch noch so sehr gebraucht. Arme Mama, es ging ihr so schlecht. Die Menschen sagten, das sie jetzt endlich Geld wollten und das, das Geschrei meiner Schwester und mir Ihnen auf die Nerven gingen.

So wurden wir eines Tages in eine Kiste verladen und fortgebracht. Wir kuschelten uns aneinander und fühlten wie wir beide zitterten, ohnmächtig vor Angst. Niemand kam, um uns zu trösten. All diese seltsamen Geräusche und erst noch die Gerüche - wir sind in einem PETSHOP, einem Laden, wo es viele Tiere gibt. Einige miauen, andere piepsen, einige pfeifen. Wir hörten auch das Wimmern von anderen Welpen. Meine Schwester und ich drücken uns eng zusammen in dem kleinen Käfig.

Manchmal kommen Menschen um uns anzuschauen, oft ganz kleine Menschen , die sehr fröhlich aussehen, als wollten sie mit uns spielen. Tag um Tag verbringen wir in unserem kleinen Käfig. Manchmal packt uns jemand und hebt uns hoch um uns zu begutachten. Einige sind freundlich und streicheln uns, andere sind grob und tun uns weh. Oft hören wir sie sagen: Oh, sind die süß, ich will eines, aber dann gehen die Leute wieder fort. Letzte Nacht ist meine Schwester gestorben. Ich habe meinen Kopf an ihr weiches Fell gelegt und gespürt, wie das Leben aus dem dünnen Körperchen gewichen ist. Als sie sie am Morgen aus dem Käfig nahmen, sagten sie, sie sei krank gewesen, und ich sollte verbilligt abgegeben werden, damit ich bald wegkomme. Niemand beachtet mein leises Weinen, als mein kleines Schwesterchen weggeworfen wird.

Heute ist eine Familie gekommen und hat mich gekauft! Jetzt wird alles gut! Es sind sehr nette Leute, die sich tatsächlich für MICH entschieden haben. Sie haben gutes Futter und einen schönen Napf dabei und das kleine Mädchen trägt mich ganz zärtlich auf den Armen. Ihr Vater und ihre Mutter sagen, ich sei ein ganz süßes und braves Hündchen. Ich heiße jetzt Lea. Ich darf meine neue Familie sogar abschlabbern, das ist wunderbar. Sie lehren mich freundlich, was ich tun darf und was nicht, passen gut auf mich auf, geben mir herrliches Essen und viel, viel Liebe. Nichts will ich mehr, als diesen wunderbaren Menschen gefallen und nichts ist schöner als mit dem kleinen Mädchen herumzutollen und zu spielen.

Erster Besuch beim Tierarzt. Es war ein seltsamer Ort, mir schauderte. Ich bekam einige Spritzen. Meine beste Freundin, das kleine Mädchen, hielt mich sanft und sagte, es wäre o.k. Dann entspannte ich mich. Der Tierarzt schien meinen geliebten Menschen traurige Worte zu sagen, sie sahen ganz bestürzt aus. Ich hörte etwas von schweren Mängeln und von Dysplasie E und von Herz zwei. Er sprach von wilden Züchtern und das meine Eltern nie gesundheitlich getestet worden seien. Ich habe nichts von alldem begriffen, aber es war furchtbar, meine Familie so traurig zu sehen.

Jetzt bin ich 6 Monate alt. Meine gleichaltrigen Artgenossen sind wild und stark, aber mir tut bei jede Bewegung schrecklich weh. Die Schmerzen gehen nie weg. Außerdem kriege ich gleich Atemnot, wenn ich nur ein wenig mit dem kleinen Mädchen spielen will. Ich möchte so gerne ein kräftiger Hund seien, aber ich schaffe es einfach nicht. Vater und Mutter sprechen über mich. Es bricht mir das Herz, alle so traurig zu sehen. In der Zwischenzeit war ich oft beim Tierarzt und immer hieß es genetisch und nichts zu machen. Ich möchte draußen in der warmen Sonne mit meiner Familie spielen, möchte rennen und hüpfen. Es geht nicht. Letzte Nacht war es schlimmer als he und je. Ich konnte nicht einmal aufstehen um zu trinken und nur noch schreien vor Schmerzen. Sie tragen mich ins Auto. Alle weinen. Sie sind so seltsam, was ist los? War ich böse? Sind sie am Ende böse auf mich? Nein, nein, sie liebkosen mich ja so zärtlich. Ach, wenn nur diese Schmerzen aufhörten! Ich kann nicht mal die Tränen vom Gesicht des kleinen Mädchen ablecken, aber wenigstens erreiche ich ihre Hand. Der Tisch beim Tierarzt ist kalt. Ich habe Angst. Die Menschen weinen in mein Fell, ich fühle, wie sehr sie mich lieben. Mit Mühe schaffe ich es, ihre Hand zu lecken. Der Tierarzt nimmt sich heute viel Zeit und ist sehr freundlich, und ich empfinde etwas weniger Schmerzen. Das kleine Mädchen hält mich ganz sanft, ein kleiner Stich……Gott sei Dank, der Schmerz geht zurück. Ich fühle tiefen Frieden und Dankbarkeit. Ein Traum, ich sehe meine Mama, meine Brüder und Schwestern auf einer großen grünen Wiese. Sie rufen mir zu, das es dort keine Schmerzen gibt, nur Frieden und Glück.

So sage ich meiner Menschenfamilie Auf Wiedersehen auf die einzige mir mögliche Weise: Mit einem sanften wedeln und einem kleinem schnuffeln.
Viele Jahre wollte ich mit Euch verbringen, es hat nicht sein sollen. Stattdessen habe ich Euch so viel Kummer gemacht. Es tut mir leid, ich war halt nur eine Händlerware.

LEA 1999
J. Ellis - bewilligte Übersetzung von E. Wittwer
Dieser Text kann und soll weiter verbreitet werden, damit sich all die Leute Gedanken machen, die einen billigen Hund erwerben wollen


Hier noch einen passenden Link zu einer Geschickte:

Der geliebte süße Hund wurde zum Gesellschaftsmüll: Kleine Geschichte zu diesem Thema finden Sie hierwieder nach oben

Internetseiten zu diesem Thema finden Sie hier:



Welpenmarkt in Belgien - Lüttich: Aufklärung und ein ausführlicher Bericht mit Hintergrundinfos finden Sie hier

Was für ein Leid manchmal hinter den süßen Welpen steckt - sehen Sie hier

Ein Video von der Stiftung *Vier Pfoten* zu diesem Thema finden Sie hier: Link

Geben Sie Massenvermeherern einfach keine Chance. Aber auch keinen Hundehändlern! Nur aufgeklärte Menschen unterstützen diese nicht.

Fragen Sie nach einem Eintrag im Züchterverband und achten Sie auf das Umfeld des Welpens. Auf einem Hof wo ein Zwinger nach dem anderen ist mit verschiedenen Welpen verschiedenster Rassen, kann sicher nicht richtig sein und schreit nach Hundehandel.

Diese haben ihre Hunde aus Massenzüchtungen - bitte geben solchen keine Chance aufs Geld verdienen!! Die Taschen dieser werden gefüllt, doch die armen mißbrauchten Muttertiere leiden. Unterversorgte Muttertiere geben ihren Welpen schlechte Milch ab - die Folge sind Wachstumsstörungen, Krankheiten, Knochenschäden .... Krankheiten, die oft erst später auftreten, aber die neuen Besitzer sehr leiden lassen!!!!