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Bestimmungen nach EU

Zum verbesserten Schutz vor durch die Einreise eines Hundes und dem damit möglichen Einschleppen und somit einer Verbreitung von Tollwut, gibt es in verschiedenen Ländern verschiedene Verordnungen, die dies regelt. Seit dem 14.04. gibt eine EU-Verordnung für die Ein- und Ausfuhr von Heimtieren (Hunde, Katzen, Frettchen) innerhalb der EU-Mitgliedsstaaten sowie für Drittländern. Die Regelungen für EU, somit auch für Deutschland, sind ein wichtiger Punkt, den sie immer genau abfragen sollten, wenn Sie sich für einen Hund aus einem anderen Land interessieren. Diese Verordnungen sollten von den vermittelten Vereinen eingehalten werden. Hier nun die Übersicht.

Zu den EU-Ländern zählen:
Belgien, Bulgarien, Dänemarkt, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Nordirland, Irland, Italien, Lettland, Litauern, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakische Republik, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Zypern.

Für alle diese Länder gilt:
Tiere müssen eine eindeutige Identifikation haben. Sie sollten daher elektronisch gekennzeichnet sein und dies nach ISO-Norm 11784 oder 11785. Bis zum Jahr 2011 kann die Kennzeichnung auch in einer gut lesbaren Tätowierung bestehen.

Die Tiere müssen einen neuen EU-Heimtierausweis bei sich haben, der von einem Tierarzt ausgestellt ist und wo klar zu erkennen ist, welchen Impfstoff von welchem Hersteller eine Tollwutimpfung bei dem betreffenden Tier durchgeführt worden ist. Gegebenfalls auch eine gültige Auffrischung.

Nach deutscher Tollwut-Verordnung muß ein Welpe bei Erstimpfung mindestens 3 Monate alt sein und die Impfung wird als gültig angesehen, wenn sie mind. 21 Tage zurückliegt (besser sind 30 Tage).

Eine Einreise vor dem 3 Lebensmonat ist nur dann gestattet, wenn der Welpe seine Mutter (die natürlich die Bestimmungen erfüllen muß) begleitet und noch von der Mutter abhängig ist oder es nachgewiesen wird, daß dieser Welpe von Geburt an separat lebte, ohne Kontakt zu wilden Tieren. Allerdings schließt sich von dieser Regel Schweden, Irland, Malta, Großbritannien und Nordirland aus! Lesen Sie hierzu die folgenden Sonderregelungen.

Hier nunmehr die Sonderregeln, die über diese Grund-Voraussetzungen hinausgehen - nach Ländern sortiert.

Belgien

EU-Bestimmungen, allgemeine Leinenpflicht und für gefährliche Hunde Maulkorbzwang (dieser kann von Behörden angeordnet werden). Daher ist ein Maulkorb mitzuführen.

Dänemark

Pit-Bullterrieren und Tosas sowie deren Kreuzungen ist die Einfuhr verboten. Es herrscht Leinenpflicht.

Deutschland

Pit-Bullterrier, American Staffordshire-Terrier, Staffordshire-Bullterrier, Bullterrier sowie deren Kreuzungen dürfen nicht nach Deutschland eingeführt werden.

Finnland

Hunde und Katzen, die drei Monate oder älter sind, brauchen eine Bescheinigung vom Arzt, daß eine Behandlung gegen Bandwürmer (Echinococcus) mit Praziquantel durchgeführt worden ist. Längstens 30 Tage vor Einreise. Name und Dosierung des Präparates, aber auch die Form der Verabreichung muß bescheinigt sein.

Frankreich

einschließlich Französische Guayana, Guadeloupe, Matinique und Réunion!

Es dürfen höchstens 5 Tiere eingeführt werden, die älter sind als 3 Monate. Die Einfuhr von Kampfhunden der 1. Kategorie ist untersagt. Dazu zählen auch Hunde, die aufgrund ihrer optischen Merkmale den Rassen Pitbulls, Stafforshire Terrier, American Staffordshire Terrier, Boerbulls (Mastiff) und Tosa zuzuordnen sind und keinem internationalen Hundeverband da miti zugelassenem Stammbuch angehören. 2. Kategorie: Die Einfuhr der 1. Kategorie ist dann erlaubt, wenn der Hund in einem internationalen Hundeverband zugelassenen Stammbuch eingetragen ist. Hunde mit Merkmalen von Rottweiler gehören zur 2. Kategorie, benötigen aber kein Stammbuch. Diese Hunde müssen allerdings an öffentlichen Plätzen, Straßen und Verkehrsmitteln von einem Volljährigen geführt werdenn und einen Maulkorb tragen. Tiere die länger als 3 Monate in Frankreich bleiben müssen identifiziert und in einem innerstaatlichem Register eingetragen werden.

Großbritannien, Malta, Nordirland

Für die Länder des Vereinigten Königreiches gilt das Pet Travel Scheme (PETS).
Zur Einreise ins Vereinigte Königreich muss das Tier (in dieser Reihenfolge)
1. gechippt, 2. gegen Tollwut geimpft und 3. auf Tollwut-Antikörper getestet sein. Dabei ist ein Abstand von 4 Wochen zwischen Tollwutimpfung und Blutentnahme zu empfehlen. Eine 6-monatige Wartezeit muß eingehalten werden, die rechnet sich ab dem Tag der Blutentnahme, die ein ausreichendes Ergebnis brachte (0,5IU/ml). Bei Einhaltung der vorgeschriebenen Impfintervalle entsprechend den Empfehlungen des Impfstoffherstellers ist für spätere Einreisen bei vorherigem Erreichen des Titers kein weiterer Test erforderlich. Eine Behandlung gegen Zecken und Bandwürmer (Echinococcus multilocularis) muss bei jeder Einreise zwischen 24 und 48 Stunden
vorher erfolgt sein und dies muß im Heimtierausweis dokumentiert sein. Hunde und Katzen dürfen nur durch zugelassene Verkehrsunternehmen auf zugelassenen
Routen in das Vereinigte Königreich eingeführt werden.

In Großbritannien nicht zugelassene Hundetypen:
Pit-Bullterrier, Japanese Tosa, Dogo Argentino, Fila Braziliero. Hier wird von „Typen“ – und nicht von Rassen – gesprochen, da die genannten Hundetypen in Großbritannien nicht als Rassen anerkannt werden. Bei Unsicherheit wird geraten, den Hund
NICHT nach Großbritannien mitzunehmen. Bei Unsicherheit sollte man sich vorher genau erkundigen!!!

Irland

Eine Einreise aus europäischen Ländern ist unter Einhaltung des PETS möglich (s. Großbritannien!)

Italien

Ein Maulkorb und eine Leine sollen Sie mitzuführen.

Malta

siehe unter Großbritannien

Niederlande

In den Niederlanden herrscht Leinenpflicht. Pit-Bullterrier und deren Kreuzungen dürfen nicht eingeführt werden. Für die Mitnahme eines American Staffordshire-Terriers benötigt man einen Stammbaum.

Portugal

(einschließlich Festland, Azoren und Madeira)
Hier gilt Leinen- und Maulkorbpflicht. Hunde dürfen nicht in Restaurants, an Strände und in Bussen des öffentlichen Nahverkehrs mitgenommen werden. Mit der staatlichen Eisenbahn und auf Fähren dürfen Hunde jedoch transportiert werden.

Schweden

Das Tier muss 1. eine Identitätskennung haben (mit Microchip oder deutlich lesbare Tätowierung), 2. gegen Tollwut geimpft und 3. auf Tollwut-Antikörper getestet werden. Die Blutprobenentnahme darf frühestens 120 Tage und spätestens 365 Tage nach der Tollwutimpfung durchgeführt sein und die Untersuchung muß bei einem zugelassenen Labor erfolgt sein. Der Titer muss mindestens 0,5 IU/ml betragen. Wenn gemäß den Empfehlungen des Herstellers des Impfpräparates regelmässig eine Auffrischimpfung durchgeführt wird, ist kein erneuter Antikörpertest notwendig. In manchen Fällen kann es vorkommen, daß bei jungen Hunden und Katzen unter einem Jahr, bei grossrassigen Hunden, Hunden mit harter physischer Ausbildung, kranken oder vor kurzem kranken Tieren die erforderliche Tierhöhe nicht erreicht wird. Eine 2-malige Impfung im
Abstand von 4 Wochen ist daher bei solchen Hunden und Katzen empfehlenswert.
Eine Entwurmung auf Zwergbandwurm (Echinococcus spp.) mit einem dafür zugelassenen Produkt muss durch einen Tierarzt innerhalb von 10 Tagen vor der Einreise (vom 1.3. bis 20.8. zum Schutz wilder Tiere) ausgeführt und im Heimtierpass dokumentiert werden.

Es besteht Leinenpflicht. Welpen und Jungkatzen unter 3 Monaten dürfen nicht eingeführt werden. Es gibt keine Einreiseverbote für spezifische Rassen.

Slowenien

Es besteht Leinenpflicht für Hunde auf allen öffentlichen Flächen. Maulkorbpflicht nur in öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Mitnahme von Hunden in öffentlichen Gebäuden, Geschäfte und Restaurants ist nicht gestattet. Ausgenommen sind Führhunde für Invaliden, denen der Eintritt in alle Gebäude und Verkehrsmittel gestattet ist. Maulkorbpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln besteht für diese Hunde nicht.

Spanien

(einschließlich Festland, Baleraren, Kanarischen Inseln, Ceuta und Melilla) - Hier besteht eine regionale Regelungen hinsichtlich Leinenpflicht, Maulkorb und gefährlichen Rassen. Besitzer von Hunden, die zu den als potentiell gefährlich eingestuften Rassen gehören (Pit-Bullterrier, Staffordshire-Terrier, American Staffordshire-Terrier, Rottweiler, Dogo Argentino, Fila Brasiliero, Tosa-Inú, Akita-Inú) müssen sich zwecks Registrierung und Einhaltung der Vorschriften an die zuständige Gemeinde und autonome Regierung wenden.

Tschechische Republik

Tschechische Republik
Die Leinen- und Maulkorbpflicht wird von Gemeinden bzw. Städten in Ortsverordnungen geregelt.

Ungarn

Ungarn
Auf öffentlichen Plätzen besteht Leinenzwang, in öffentlichen Verkehrsmitteln zusätzlich noch Maulkorbpflicht. Kampfhunde (Bullterrier, Pitbull, Amerikanischer Staffordshire-
Terrier, Staffordshire-Bullterrier, Bullmastif, Tosa-Inu, Argentinische Dogge, Bordeaux-Dogge, Fila Brasiliero und Bandog, sowie deren Mischlinge) dürfen nicht eingeführt werden.

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