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Pflegetagebuch Scruffy

Scruffys Leben in Deutschland

Scruffy kam Anfang April 2007 als „gewollter“ Hund nach Deutschland. Man wusste, dass er nicht ganz einfach war. Er muss in Spanien von seinem ehemaligen Herrchen geschlagen worden sein und hat auch gebissen. Wen wundert`s, wie soll ein Hund sich sonst wehren? Aber er sollte dennoch kommen.

Wir waren eigentlich froh, dass sich jemand dieser Aufgabe stellte und er damit ein gutes Zuhause hatte.

Aber es sollte anders kommen. Hier angekommen flößte er der neuen Besitzerin richtig Angst ein. Er suchte zwar die Nähe, aber knurrte gleichzeitig und fletschte die Zähne. Es war also nicht ganz so einfach und es wurden dann natürlich auch sehr viele Fehler im Umgang mit ihm gemacht. Als er dann noch Ehrlichiose bekam und behandelt werden musste, war es aus. Die damalige Besitzerin hatte es sehr schwer, die weitere Behandlung, Haut einreiben und einsprühen, zu Hause durchzuführen; er ließ es einfach nicht zu, er wehrte sich auf die ihm einzige Art: Knurren, Zähnefletschen und schnappen.

Irgendwann eskalierte die Situation und nachts kam der Anruf: Holen Sie sofort den Hund ab, er hat mich in die Ecke gedrängt. Wir einigten uns auf den nächsten Tag, es war ein Sonntag. Nach einigen Telefonaten, Pflegestellen war alle besetzt, hatte ich dann endlich eine Hundepension in meiner Nähe gefunden, wo der Junge dann hinkam. 2. Station in Deutschland!

Jetzt waren wir natürlich alle vorgewarnt, was dass für ein „schlimmer“ Cocker ist! Ich weiß nicht, wie viele Menschen mir gesagt haben: Das ist ein typischer Cocker, ein roter noch dazu, die haben alle eins an der Klatsche, dann noch die Schläge in Spanien, das wird nie was. O Gott, habe ich gedacht, wie mag der Hund sich jetzt fühlen? Mal grade fünf Wochen hier und dann schon aus Unkenntnis und Unverständnis abgeschoben. Ich war mal wieder enttäuscht von Menschen, wütend und gleichzeitig traurig. Man hat ja nur das Bild des armen Hundes im Zwinger vor Augen. Aber, Scruffy fühlte sich in der Pension wohl. Er hatte direkt einen Kumpel gefunden und genoss die Ruhe. Keiner war hinter ihm her, um ihn zu bürsten, Ohren zu säubern, einzusprühen, etc., etc., nein, er hatte einfach seine Ruhe und kam auch zur Ruhe. Dann, wie das Schicksal es eben will, bekam er noch Leishmaniose. Das auch noch, hatte er es nicht schon schwer genug? Wieder Arztbesuche, wo er sich allerdings gut benahm, überhaupt nicht aggressiv. Vielleicht lag es auch an der Begleitung?! Naja, er wurde auf Tabletten eingestellt, bekam anderes Futter und zusätzliche Aufbaupräparate. Es ging ihm von Tag zu Tag besser. Er wurde auch viel zugänglicher, ließ sich gerne streicheln und freute sich über jede Zuwendung, in der typischen Cockerart, der ganze Körper wackelt vor Freude und die Augen strahlen einen übermütig an.

Dann, ein Wunder, es meldete sich, trotz negativer Darstellung im Internet ein junger Mann auf Scruffy. Hörte sich alles sehr vernünftig an und wir dachten, o.k., versuchen wir es. Die Chance muss er nutzen dürfen. Scruffy wurde von dem jungen Mann, netter Freundin und älterem Cocker besucht; wir gingen spazieren, besprachen alle Eigenarten von Scruffy, und wie man vor allen Dingen am Anfang damit umgehen sollte. Aber der junge Mann ließ sich nicht abschrecken und wollte ihn am folgenden Wochenende abholen. Gesagt, getan. Bei der Abholung ging es dann schon los. Man hatte dem jungen Mann gesagt, er solle von vorneherein zeigen, dass er der Chef ist. Scruffy sollte ein Geschirr anziehen, was er schon knurrend begutachtete. Oh, oh, habe ich gedacht, das wird lustig. Es kam noch besser, er sollte hinten auf den Sitzen im Auto vorschriftsmäßig angeschnallt werden. Ich bin dann weggegangen, habe mich ins Büro der Pension verdrückt, von wo aus ich allerdings das Auto sehen konnte. Es dauerte und dauerte, und rums, sah ich vom Fenster aus, dass Scruffy freudestrahlend auf dem Fahrersitz saß. Ja, war wohl nichts mit zeigen, wer der Chef ist. Der junge Mann kam mir leicht gestresst entgegen und man konnte an einer Hand sehen, dass Scruffy mal kurz zugeschnappt hatte. Er wollte allerdings nicht aufgeben und ihn mitnehmen. Ich habe ihm noch mal erklärt, dass er ihn einfach nach hinten in den Kombi setzen soll und ihn dann in Ruhe lassen soll. So wurde es auch gemacht, und sie fuhren davon. Trotz der lustigen Situation (Scruffy freudestrahlend auf Fahrersitz), kreisten wieder mal die Gedanken, wird das gut gehen?

Es ist nicht gutgegangen, nach 10 Tagen kam er zurück. Der junge Mann hat sich wirklich Mühe gegeben, aber wahrscheinlich die entscheidenden Situationen unterschätzt. Er war sehr traurig, als er Scruffy zurück brachte. 3. Station, zwar die gleiche, aber wieder zurück.

Das Tollste war, Scruffy war nicht traurig oder unglücklich, er war eigentlich froh, wieder bei seinen Kumpeln zu sein!

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Jetzt ging es natürlich richtig los, Sprüche wie - der braucht eine feste Hand, muss dominiert werden, man muss ihm zeigen, wo es lang geht – flogen mir um die Ohren. Von einigen hörte ich auch: Jetzt müssen Sie sich mal Gedanken machen, vielleicht hat er auch was im Kopf, dann, Sie wissen ja, bleibt nur die Spritze, alles andere ist Quälerei. Ich blieb bei meiner Meinung, man muss ihn einfach in Ruhe lassen, ihn von sich aus kommen lassen. Er braucht Vertrauen. Als Lösung hatte ich schon länger Claudia, seine jetzige Pflegestelle, im Kopf. Wir haben oft über Scruffy gesprochen, sie war der gleichen Meinung wie ich.

Tja, und jetzt ist er da. Und er ist unheimlich glücklich. Claudia lässt ihn, sie vertraut ihm, sie schubst ihn nicht weg, wenn er schmusen möchte. Bis jetzt hat ja jeder, der ihn kennen gelernt hat und seine Vergangenheit hörte, Angst gehabt, wenn er zu nahe kam. Er könnte ja schnappen, dann lässt man so einen Hund natürlich auf Distanz. Das war eigentlich der größte Fehler der bei Scruffy gemacht wurde, er zeigte Liebe und wurde weg gedrückt.

Scruffy ist noch nicht „über den Berg“, er kann jederzeit noch mal „ausrasten“, aber er hat Menschen, die an ihn glauben und nicht aufgeben.

Man braucht eine gehörige Portion Hundeverstand, um ihn weiterhin zu festigen. Und das hat die Claudia.

Ein Dankeschön auch an die Pension Hünschemeyer, die ihn einfach in Ruhe ließen. Das war schon eine gute Vorarbeit.

Wir haben ein Pflegetagebuch für Scruffy eingerichtet, um Sie weiter über ihn zu informieren.



Erster Bericht


Hallo Janna Dogs,

ich schreib erst mal ein wenig von mir, (Claudia Pflegefrauchen von Scruffy) keine Angst ich fasse mich kurz. Ich liebe eigentlich alle Tiere, sie sind unsere Mitbewohner dieser Erde und werden so oft missverstanden von uns Menschen, dabei beschäftigen wir uns doch mit Wissenschaft und Forschung, na ja!? In der Hör Zu stand jetzt sogar das der Hund besser kombinieren kann als der Affe, der ja unser Vorfahre ist. Egal, ich wohne bewusst auf dem Land mit kleiner Wohnung u. Riesengarten um mit meinen Partnern (drei Hunde, zwei Katzen) zusammenzuleben. Durch Wilma kam ich in Kontakt mit Pflegehunden und erlebte Freude, blindes Vertrauen und auch Trauer und Schmerz. Ich versuche damit zu leben, arbeite in der ambulanten Pflege, auch nicht immer einfach. Durch meine Tiere bin ich diesem Job gewachsen, denn sie leben im hier und jetzt.

Am Montag, 23.07.07 ging Lisa die Dalmatinermischung in ihr neues Zuhause, es geht ihr super gut, sie ist übrigens auch der Traumhund, nur darauf bedacht es richtig zu machen und zu gefallen. Kara, mein jüngster Hund ist mit meinem Freund im Wohnmobil auf Reisen. Ich musste schon länger immer an Scruffy denken, der Cocker mit den Aggressionen und Ängsten, der saß bereits zum zweiten mal, gerade erst in Deutschland in einer Pension fest weil er wohl zugebissen hat. Ich bin hin und habe ihn geholt, er verbringt nun die vierte Nacht mit uns. Ich gebe zu, es war schon etwas Angst dabei, hab mich auch verlassen auf meine beiden dageblieben Hunde, die neunjährige Collieschaferhundmischung Gina ,ist aus dem Aachener Tierheim, der sechsjährige Beaglemix Jeff aus Spanien, die beiden sind ein Team bei Problemhunden. Die brauchten jedoch nicht tätig werden.



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Und jetzt kommt Scruffy ...

... und schreibt Euch seine Sicht der Dinge.



Hallo Menschen, hallo Tiere,

ich bin Scruffy, (den Namen hab ich mir nicht ausgesucht) aus Spanien und hier eingewandert mit einem Europaausweis wohlgemerkt, kastriert haben die mich vorher auch noch damit ich den Hündinnen fernbleibe, dabei rennen die auf mich zu. Was solls, im Moment juckt mich das nicht weil ich einen Freund habe, den Beaglemix Jeff, der ist echt okay. Dazu aber später. Die letzten Monate waren echter Stress für mich, ich wusste nicht mehr ein noch aus, irgendwie hatte ich Probleme mit der Integration, die Spanier hatten mich ja schon abgeschrieben, hier in Deutschland sollen wir ja keine Sache mehr sein, sondern Mitgeschöpfe. Ich habs nicht geschnallt was die hier eigentlich wollten. Ich war so unsicher, die eine wollte mich nicht mehr, hatte Angst vor mir, ich ging in die Pension wo auch noch andere Hunde waren, Urlaubsgäste nennt man so was, weil die Menschen ja Urlaub machen und wir dann stören. Wieder Gitter um mich herum, okay es kamen Leute die mich mitgenommen haben und auch das klappte nicht, Ich hab gebissen, ich glaub es wurde mir alles einfach zu viel. Zurück hinter Gitter in die Pension. Ach ja, Leishmaniose hab ich auch noch von den Sandmücken in Spanien, doch das wird behandelt mit Tabletten, und ich fühl mich gut. Wilma u. der Tierarzt Herr Bücken haben das hin gekriegt. Jetzt kommts, vor vier Tagen taucht Herr Hünschemeyer von der Pension auf mit Leine und bringt mich raus zu einer Frau Claudia, hab sie mal angesprungen und beschnuppert. Die blieb ganz ruhig. hat mich zu einem Auto geführt und raus kommen zwei Artgenossen. Ich hatte keine Ahnung was das sollte, die blonde Gina, tolles Weib übrigens, ging zurück ins Auto, sie hat Arthrose u. Borreliose erzählte mir Jeff, der Borderverschnitt.


Wir spazierten durch die Felder, ich war richtig froh noch mal draußen zu rennen, beim Weg zurück war mir etwas mulmig, es war ein wenig Hoffnung aufgekommen wie schon so oft in meinem Leben. Als Claudia die Tür vom Auto aufmachte war ich schnell drin, sie schaute mir in die Augen und sagte okay, probieren wir es. Seit diesem Moment geht es mir hervorragend, ich hab Kumpels gefunden, und Claudia meine jetzige Alphafrau, die mich einfach lässt, ich darf vom ersten Tag an bei ihr sein und schmusen, ich glaub sie hat mich etwas lieb und ich bin so gerne neben ihr. Ihre Freigängerkatzen sind ausgezogen, aber nur vorübergehend hat sie mir erklärt, eben war sie draußen hat mit einer rumgeschmust, nun ja, muss ich wohl akzeptieren. Claudia hat mir versprochen, mich zu begleiten bei meiner Integration in diesem Land und ich bin nach langem richtig voller Zuversicht. Denn ich bin nicht gefährlich und aggressiv, ich möchte euer Verhalten lernen und mein Verhalten überprüfen, ihr Menschen seid ja auch oft in therapeutischer Behandlung hab ich mir sagen lassen. Okay, das wars erst Mal von mir, ich bin auf Bewährung draußen, mit der Hoffnung auf den Platz bei einem Menschen der mich versteht und mir vertraut. Ich melde mich in naher Zukunft noch mal bei Euch, bis bald und

freundliche Grüße von Scruffy

u. Claudia, auch liebe Grüße von Gina, Jeff, Kara (Wuff,Wuff) Sarah u. Smoke(Miau,Miau)

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31. Juli 2007

31. Juli 2007


Hallo Jannadogs u. Hundefreunde,

es meldet sich Claudia, die Pflegemama von Scruffy, dem unheimlichen Cockerspaniel. Den muss man verwechselt haben, denn bis jetzt, und das sind sechs Tage die er nun hier bei uns ist, macht er keine Probleme. Im Gegenteil, er benimmt sich sehr gut und ist ein totaler Schmuser.Vor drei Tagen gingen wir los auf einen Spaziergang. Jeffy, der Beaglemix, mit dabei, Gina, die Arthrosehündin bleibt daheim bei größeren Unternehmungen. Also los! Scruffy an der 30m Leine im Feld, doch plötzlich sehe ich nur noch seine Beine, er wälzte sich in irgendwas, anscheinend für ihn Unwiderstehliches. Ich nix wie hin, hab gewisse Erfahrungen damit durch die anderen Hunde. Aber ich bekam einen gewaltigen Schreck, er hatte sich in Menschenkot gewälzt und stank meterweit, also zurück das ganze Team und wir begegneten dabei auch noch Kindern mit ihrem kleinen Gorki. Die grinsten nur und meinten er müsste wohl gebadet werden. Schreck lass nach. Es stimmt und ich bin mir plötzlich bewusst, daß ich keine Ahnung habe wie er reagieren wird. Das kann ja heiter werden. Also hab ich ihn im Garten angeleint, Maulkorb geholt und die große Wanne mit Wasser gefüllt. Hundeshampoo und Handtuch. Okay, Scruffy schaute mich an als wolle er sagen, was hast du vor? Den Maulkorb hab ich erstmal auf Seite gelegt, er wird ja nicht gequält. Ich hab ihn nass gemacht und eingeschäumt, gründlich gereinigt und er stand da ganz ruhig und gelassen. Unglaublich, der unmögliche Scruffy legt ein souveränes Verhalten an den Tag, da ist man sprachlos. Heute hab ich ihn an der Schleppleine so laufen lassen und es klappte super, bis ein Hase vor ihm hoch ging und er natürlich hinterher. Ich bin ruhig geblieben, wir waren alleine im Feld mit Jeff, der natürlich mitmachte. Ich hab gerufen und gepfiffen und bin weiter gelaufen. Die Ernte ist fast eingefahren, hatte also gute Sicht. Er rannte hin und her der Spur nach, Mr. Hase war längst weg, Scruffy kam näher und ich konnte ihn stoppen durch einen Tritt auf die Leine. Auf mein *Hier* kam er angelaufen und ich hab ihn belohnt. Danach ist er ist den Rest weiter an der Schleppleine ohne meine Einflüsse und wir kamen glücklich zu Hause an. Ich hoffe sehr ihn öfter so laufen zu lassen, denn am Samstag kommt Kara die schwarze Ausreißerin nach Hause. Sie ist im Ort bekannt durch ihre Ausreißaktionen, ich hab sie immer an einer langen Schleppleine an der Hüfte festgemacht, so ca. alle drei Monate reißt die Leine und sie geht auf Tour. Tut so als würde sie mich gar nicht kennen. Wenn es nicht klappt mit Scruffy, bin ich mit zwei langen Schleppleinen unterwegs, und das trägt wieder zur allgemeinen Heiterkeit bei im ganzen Ort. Viele halten mich sowieso für verrückt, aber das ist mir allerdings egal. Denn ich erlebe so tolle Dinge, davon träumen die nur!

Hallo, es meldet sich nun Scruffy zu Wort. Muss euch ja mitteilen wie es so läuft
mit meiner Therapie. Erstmal ist es gar nicht so einfach mit diesen ganzen
Gefühlen und Gedanken (stimmt ja, wir Hunde können nicht denken sagt der Mensch, rein wissenschaftlich gesehen! ) umzugehen. Ich genieße es sehr mit Claudia zu schmusen und die Spaziergänge sind toll. Hatte auch schon Krach mit einem Rhodesien Ridgeback, leichte Blessur am Ohr, was solls, so ist das Leben. Die Nächte lieg ich bei Claudia und das ist richtig toll. Heute vor einer Woche begann das Leben hier für mich, ich glaub schon, daß noch viel auf mich zukommt, hab mitgekriegt das noch einige Therapieprogramme laufen. Werde euch weiter berichten. Bis bald.

euer Scruffyteam

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1. August 2007

1. August 2007


Hallo Jannadogs und Hundefreunde,

neues von Claudia der Pflegemama von Scruffy! Es läuft alles ganz gut, bislang hab ich an ihm noch keine Aggression entdeckt, er ist ein absoluter Schmuser und irgendwie ein ganz normaler Hund. Meine Katzen sind leider immer noch außer Haus, ich bin mir nicht so sicher ob es an Scruffy liegt oder andere Faktoren mitspielen. Von einer Katze weiß ich wo sie ist, Sarg, so heißt sie, bevorzugt den Schuppen bei neuen Hunden, nur Smog ist von mir seit Tagen nicht gesichtet worden. Dies ist ungewöhnlich weil sie sich nichts gefallen lässt. Ich kann nur abwarten, vielleicht taucht sie in den nächsten Tagen auf und alles wird gut.

Ich will ja unbedingt Scruffy und die Katzen zum distanzierten Zusammenleben bringen, nun ja, mit Geduld und Ruhe klappt auch das noch wenn sie wiederkommt. Jetzt zu Scruffy, ich weiß nicht was ihm widerfahren ist in seinen ca 7 Jahren. Sein Ruf eilte ihm ja voraus mit Angst und Wut vermischt, der zähnefletschende Werwolf. Das ist aus meiner Sicht totaler Blödsinn, es gab gewiss gute Gründe für sein Verhalten, außerdem haben ja gerade die roten Cocker den Ruf mit der "Cockerwut", das ist aber untersucht worden und nicht mehr relevant, es geschah wie immer durch diese Überzüchtungen. Ich gehe davon aus, das er ist aus Angst weggeschubst wurde, weil er brummelt wenn es ihm gefällt. Außerdem kann ich jeden Hund wütend machen, sowie auch jeden Menschen. Scruffy braucht man nicht anbrüllen, er hat kapiert was "nein" heißt und hält sich meistens dran, er frisst mit meinen anderen Hunden in der Küche und ist als Erster fertig, bleibt dann ganz lieb sitzen und schaut den anderen zu. Am Anfang war mir klar das es Schwierigkeiten geben könnte durch Jeffy, meinem Beaglemix, sind schließlich zwei Ruten, doch das klappt wunderbar. Scruffy ist gebadet worden, er läßt sich gerne sein Geschirr anziehen und tobt an der Schleppleine durch die Felder. In den nächsten Tagen sind Stadtausflüge geplant, will sehen wie er sich da verhält. Und nun wie gehabt ------------Scruffy meldet sich zu Wort:

Hallo Leute,
mir geht es echt super zur Zeit, alles im grünen Bereich. Ich versuche jeden Tag diesem Katzengeruch nachzugehen, rase wie ein Irrer durch den Garten, hab sie zwar zweimal gesehen, diese Sarg, doch die schaut mich nur von oben herab an. Meine Pflegemama schaut immer nach der anderen Katze sowie ich, bisher ohne Erfolg. Ich spüre das ihr das nicht gefällt, die hat wohl ihr Rudel gern zusammen, versteh ich vollkommen. Obwohl Katzen bestimmt nicht so gut wie ich gehorchen. Jedenfalls hab ich den Duft ständig in der Nase und passe immer auf, vor allem wenn wir abends gemeinsam am Fernseher liegen, Claudia hat ein Gitter hingestellt an die Türe um mich abzugrenzen wenn eine auftaucht. So hat sie es erklärt, ich kriege nämlich einiges zu Hören, Wilms von Jannadogs taucht schon mal auf, die ist super nett und riecht auch gut nach meinen Artgenossen. Wißt ihr, ich bin auch nicht mehr traurig und sauer was meine Vergangenheit betrifft, es juckt mich nicht mehr. Claudia guckt manchmal zu mir und fragt sichm wie ich das schaffe, denn die meisten Menschen haben Probleme Vergangenes zu bewältigen und sich auf Neues einzulassen, wir Hunde sind wie Philosophen und Abenteurer, wir lassen uns auf Neues ein und schauen was da kommt. Heute Morgen ist ein Regentag im Anmarsch und wir waren eben mittendrin, Klatschnass, und trotzdem ist es schön zu schnüffeln (die Mäuse kommen nämlich höher an die Erdoberfläche), zu rennen und sich zu schütteln das die Tropfen nur so vom Fell fliegen. Und ich habe schon andere Menschen kennengelernt, die streicheln mich und sagen ich wäre ein schöner und toller Hund, die begrüßen mich wie einen alten Bekannten, ist das nicht schön? Die nehmen mich wie ich bin und genau das brauchte ich. Man beginnt mir zu vertrauen, ausgerechnet mir und ich will versuchen euch Menschen nicht zu enttäuschen. Ich kann es nicht ändern, ihr Menschen seid ziemlich unterschiedlich im Wesen und Verhalten. Wir Hunde sind das auch und versuchen doch ständig euch zu verstehen, ich danke allen Menschen die mir die Chance geben mit Euch zusammen durch dick und dünn zu gehen. Ich bin im Moment total gerührt und verabschiede mich jetzt - später mehr von mir!

Tschüss und Danke das ihr meine Zeilen lest,
ganz liebe Grüße vom Scruffy Therapieteam

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4. August 2007

4. August 2007


Hallo Jannadogs und Hundefreunde,

viele Grüße vom Vierbeinerclub Claudia! Scraffy macht sich sehr gut und hat zur Zeit allerdings ein großes Problem: Die verschwundene Katze Smoky, die ich seit Tagen vermißt habe, ist wieder da und sitzt auf dem Schrank, schaut auf ihn herab und er ist außer sich, weil er nicht hin kann. Er rast nach draussen in den Garten, rast wieder zurück zu mir und tut so als müsste er mich vorwarnen, weil sie ja fürchterlich sein könnte. Ich bin ja auch etwas ratlos, wie soll ich dies alles in die Reihe kriegen? Kommt Zeit, kommt Rat, ich versuche es mit Geduld.

Heute ist Montag, der 06.08, Scruffy ist bald 14 Tage da und macht sich soweit prima, er geniesst in vollen Zügen dieses neue Leben. Er hat am Wochenende viel erlebt. Smoky, die verschwundene Katze ist wieder eingezogen unter Vorbehalt, sie liegt auf dem Schrank und geht auf Freigang in einer passenden Minute, wenn Scruffy nicht da ist oder anderweitig beschäftigt ist. Am Samstag kam dann auch noch meine Kara aus dem Urlaub und guckte total verdutzt auf Scruffy. 'Was soll denn das werden?' Als sie wegfuhr war ja noch Lisa da, die Dalmatinerhündin, nun so ein roter Cocker Spaniel. Aber auch das lief hervorragend ab, wir haben sogar mit vier Personen in der Küche gegessen, umgeben von vier Hunden die ruhig zuschauten. Später dann bellte Scruffy etwas viel vor lauter Aufregung, Kara machte mit und auch noch Gina mit ihrer tiefen Stimme, ich war so gegen 22Uhr total müde. Doch da ist ja auch noch die zurückgekehrte Katze, die wollte Streicheleinheiten und miaute was das Zeug hielt. Hab sie mir geschnappt nachdem die Hunde im Zimmer waren und auch noch das erledigt. Jetzt haben wir Montag und ich muß gleich arbeiten gehen, bin ca 5-6Std. weg, dies ist auch kein Problem. Ich war heute Morgen schon eine große Runde, geh vor der Arbeit noch mal bis zum Feld, (ist eh viel zu warm) dann wieder wenn ich von der Arbeit komme. Das klappt hervorragend und vom typischen Cockerverhalten ist Scraffy nicht auffällig, er benimmt sich wie meine anderen Hunde, jetzt gerade liegen sie faul in der Wohnung rum und schlafen. Draussen ist auch eine Bullenhitze.

Liebe Grüße von Claudia und dem Vierbeinerteam

...wie gehabt, nun kommt Scruffy,

da bin ich wieder. Der zur Zeit einfach glückliche, zufriedene Scruffy. Oh Mann, es war ganz schön was los hier die letzten Tage, ich krieg es gar nicht mehr richtig sortiert in meinem Kopf, frag mich so langsam wer hier noch alles auftaucht, hoffe sehr das Claudia keinen Vertrag mit Sarasani,dem Zirkus in der Tasche hat. Da ist nämlich einfach eine zweite Katze aufgetaucht, sieht fast genau so aus wie die andere, die ist nur dreister und kam einfach rein ohne mein Wissen und sitzt da auf dem Schrank. Ich versuchte Claudia zu rufen und Meldung zu machen, es lies sie kalt und sie stieg sogar auf einen Stuhl und streichelt sie. Ich fass es nicht, dann macht die Miezekatze am Abend Geräusche in Hoch- und Tieflagen, da wird einem Angst und Bange. Dann kam ein großes Auto mit Fenstern drin, nennt man Wohnmobil (kenn ich von Spanien) und es steigen drei Menschen und ein schwarzer Hund aus, kommen in den Garten und es wird sich erst Mal begrüßt. Claudia war ganz schön aufgeregt, ein Gebell und Menschengeschnatter, eigentlich kann ich das nicht so gut haben, doch diese Neue und ich haben uns beschnüffelt und ich glaub die ist ganz nett. Jeff und Gina freuten sich und kannten diese Kara schon. Die Menschen waren Frank, der Freund von Claudia und die beiden jungen Frauen die Tochter und Freundin. Wißt ihr was? Die fanden mich ganz toll und gutaussehend und sagten ich bin total in Ordnung. Bell ich doch auch immer, endlich werde ich verstanden. Ich bin auch etwas ruhiger geworden, am Anfang hab ich ja kaum durchgeschlafen vor Aufregung, fühl mich jetzt besser und gut aufgehoben. Nicht mehr allein, hab ein nettes Rudel um mich und muss halt noch was lernen, Claudia sagt immer mit der Ruhe, wir kriegen das schon hin und sie sagt nicht ich krieg das hin sondern Wir, das ist einfach ein gutes Gefühl.

Bis bald, meine lieben Vierbeinerfreunde
Grüße von Scruffy


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12. August 2007

Grüße von Pflegemama Claudia und Sruffy!

Scruffy ist gut drauf, er versucht alles zu verstehen und ist wohl auch sehr glücklich und wirkt zufrieden mit seinem jetztigen Schicksal. Das Wort "Nein" ist soweit drin, nur beim Bellen versteht er es noch nicht so ganz. Er glaubt sich mitteilen zu müssen, aber auch das wird so langsam besser. Die Katzen sind ihm immer noch ein Rätsel, man geht sich aus dem Weg und meine Katzen sind Profis im Ausweichen. Seit gestern hab ich eine Veränderung bemerkt bei ihm, er verfolgte mich ja auf Schritt und Tritt und liess mich nie aus den Augen, hat mit der Eingewöhnungsphase zu tun. Jetzt darf ich auch mal alleine in der Küche sitzen und Kaffee trinken, zur Zeit liegt er hinter mir auf dem Hundebett neben Kara und schläft. Gestern machten wir eine große Runde mit Freunden die zwei Neufundländer haben. Irgendwie sind ihm Hündinnen nicht ganz geheuer, die nicht kastriert sind. Es gab schon mal Gebell und kleine Stüber, doch es ging eigentlich friedlich zu und irgendwie ging jeder seiner Wege. Die Leute im Ort verstehen nicht das so ein schöner und auch lieber Cocker ohne richtige Heimat ist. Er sieht tatsächlich klasse aus und ist ein lieber Schatz. Jetzt lassen wir noch kurz Sruffy erzählen.


Hallo Leute,
da bin ich wieder und erstatte Bericht. Ich bin jetzt schon eine Zeit hier bei Claudia und fühle mich wohl und verstanden. Ich bin etwas ruhiger geworden, hab mich oft ziemlich aufgeregt und fühlte mich von keinem Menschen verstanden. Ich wollte auch wie viele Hunde ein festes Rudel haben, bin ja auch deshalb in Deutschland gelandet. An meine Anfangsschwierigkeiten denke ich gar nicht mehr, ich habe eigene Kumpel und Claudia die mich krabbelt und mit mir schmust. Die hat es gar nicht so einfach damit weil ja alle was von ihr wollen. Gestern abend beim Fernsehen lag Jeffy links neben ihr und ich natürlich rechts, und krabbeln, krabbeln mit zwei Händen. Nachher als Jeffy etwas rutschte mit den Füßen sogar. Kara ist zwischendurch auch mal dran, und bei Gina setzt sie sich sogar auf den Boden zu ihr und gibt ihr die Streicheleinheiten. Die Katzen nimmt sie sich abends auch vor, fast 10 Min. bei jeder. Claudia hat viel Liebe übrig und gibt sie weiter an uns Tiere. Ich geh ja immer davon aus dies wäre mein neues zu Hause, bin mir aber nicht 100% sicher, die reden ja auch von Vermittlung an Leute die mir eine Chance geben. Ich weiß ja aus Erfahrung das dieses Leben immer Veränderungen mit sich bringt, geht uns Hunden wie euch Menschen ebenso. Wißt ihr was? Ich bleibe im hier und jetzt, zur Zeit werde ich geliebt, mach gute Spaziergänge wo ich auch mal alleine losrennen kann, lerne das wir ganz toll miteinander leben können, mit Geduld und Vertrauen.

Bis bald
Euer Scraffy
,

Claudia und Vierbeinerteam

17. August 2007

Hallo jannadogs und Hundefreunde,

liebe Grüße an alle Tierfreunde und Vierbeiner von Pflegemama Claudia und dem Vierpfotenteam. Scruffy geht es gut und er ist, glaube ich, ganz zufrieden zur Zeit. Fit wie ein Turnschuh rast er über die Felder, wälzt sich im Garten im feuchten Gras und von Aggressivität keine Spur. Menschen gegenüber gar nicht, bei anderen Hunden hat er schon mal eine große Klappe und hält sich für King Kong, ist jedoch im grünen Bereich. Eine heiße Hundedame war sehr angetan von ihm und er wußte gar nicht, was er denn tun soll, wollte sich sogar verstecken. Dann hat er mal einen Ansatz gemacht, allerdings von der Seite. Sein ebenfalls kastrierter Kumpel Jeffy wollte auch mal ran, jedoch die Dame war fixiert auf Scruffy - so ist das Leben. Als wir eben alle im Wohnzimmer waren vor dem Fernseher, hab ich Scruffy angeschaut, und musste feststellen, daß er eine Schönheit ist. Vor Wochen sah das anders aus, er ist ein wunderschöner Cocker Spaniel. Man braucht keine Erfahrung mit Cockern, um ihn zu mögen und mit ihm zu leben, er braucht nur Menschen, die sich die Zeit nehmen Hunde zu verstehen. Auch ich falle schon mal in den Topf mit der Hundemenschlichkeit, komme aber auch wieder raus, weil ich ja mehrere von ihnen beherberge, noch dazu zwei Katzen, die noch immer auf Abstand gehen. Smoky nähert sich so langsam und Scruffy regt sich nicht mehr so sehr auf. In der Wohnung ist Scruffy immer noch neben mir oder hinter mir, das ist aber normal, ich glaube am Dienstag ist er vier Wochen bei uns, ich hab mich auf ihn eingelassen und bereue es nicht. Nun aber Scruffy.


Da bin ich wieder und mache wie im Fernseher eine Berichterstattung. Ich mache zur Zeit eine tolle Erfahrung, ich werde akzeptiert und finde es hier in Deutschland mittlerweile ganz toll. Und wurde gestern sogar angemacht von einer Hundetussy, die roch ziemlich intensiv. Im Sinne der Geburtenkontrolle hab ich mich zurückgehalten, ja ich bin eh etwas ruhiger geworden. Man gewöhnt sich dran es gut zu haben. Bin froh das Claudia mich knuddelt und kochen kann sie auch, glaube ich jedenfalls. Sie geht auch schon mal ein paar Stunden weg, kein Problem, irgendwann höre ich das Auto oder ihre Schritte, Schwupps ist sie wieder da. Beim Spaziergang hab ich eine lange Leine, darf auch schon mal ohne los rennen, wenn ich dann auf "Hier" zurückkomme zu ihr, freut sie sich wie ein Kind und lobt mich wie verrückt. Mit dem "Steh" kapier ich nicht immer, mitten im Rennen stehen bleiben finde ich blöd, na ja. So, ich geh jetzt schlafen und wünsche Euch eine geruhsame Nacht, wie die im Fernsehen auch immer sagen. Bis bald

Euer Scruffy,
Claudia und Vierbeinerteam

23.08.2007

Hallo Jannadogs und Hundefreunde,

liebe Grüße von Claudias Vierbeinerteam, es geht allen ganz gut und seit gestern ist die Mannschaft geimpft. Scruffy brauchte nur Blut zu spenden, seine Impfung war noch aktuell. Das Blut ist zur Kontrolle seiner Leishmaniose, der Tierarzt wurde sogar stürmisch begrüßt wie ein alter Bekannter. Am Abend bekam Sruffy von meiner Hündin Gina noch dazu die Leviten gelesen und er war total unsicher, knurrte mich an und ich merkte was ihn am meisten beunruhigte. Ich stand vor ihm und wollte an sein Halsband, er stand total steif und war auf Abwehr eingestellt, ich ging an ihm vorbei und stellte mich hinter ihn, ging dann an ihm vorbei und er folgte brav und legte sich auf seinen Platz. Er war sehr müde und schlief ein, ich vermute das der Tag mit Blutabnahme usw. ihn sehr aufgeregt hat. Auch heute morgen ist er ruhig und ich konnte sogar alleine in der Küche frühstücken. ------ Und es hat sich eine sehr nette Dame am Telefon gemeldet, die ihn am Samstag besuchen kommt und vielleicht die richtige Partnerin für ihn wird. Da ist für mich natürlich wieder das Gefühl in Liebe loslassen gefragt, wir werden sehen was passiert. Wie immer hat auch Scruffy eine Meinung dazu.

Hallo Leute, war das eine Aufregung gestern als der Mann mit den Spritzen kam, Gott sei Dank haben wir das überstanden. (Der Tierarzt auch, sollte man kurz hinzufügen ) Wißt ihr was? Die finden mich alle toll, Herr Bücken wollte nicht glauben das ich derselbe Cocker bin wie vor Wochen, da hat er auch Blut von mir abgezapft. Jedenfalls hab ich kapiert das Menschen sehr unterschiedlich sind, ich soll am Samstag Besuch bekommen, eine Dame kommt extra nur für mich. Ich bin doch hier und hab mich eingelebt, ob da schon wieder Veränderungen passieren? Keine Ahnung was da kommt, ich werde auch dies bewältigen, die Claudia guckt mich auch schon mal so komisch an, weiß gar nicht was sie hat. Menschen, Hunde und Gefühle und Stimmungen, wer wird daraus schlau? Ich jedenfalls nicht und muss es auch nicht, ihr wißt ja das ich schon eine gewisse Lebenserfahrung habe.

Bis bald
euer Sruffy und Claudias Vierbeinerteam

26. August 2007

Hallo Jannadogs und Hundefreunde,

Samstag war der große Tag: Scruffy bekam Besuch von einer Dame, die sich in ihn verliebte und sofort akzeptierte, vor allem weil sie auch Cocker Spaniels gut kannte und wusste, worauf sie sich einläßt. Scruffy ist in sein neues zu Hause umgezogen und bereits am Sonntag rief die neue Besitzerin an, sie will sich nie mehr von ihm trennen. Trotz Trennungsschmerz bin ich sehr glücklich darüber. Hier bei mir spielte er ja den Mitbewohner in einer Wohngemeinschaft, jetzt ist er wahrscheinlich richtig angekommen und hat eine Partnerin gefunden, mit der er durch dick und dünn gehen kann. Ist das nicht herrlich? Ich bin jetzt auch ruhiger geworden, die Katzen sind wieder da und fordern ihren eigenen Dosenöffner, mit ihren Wünschen nach Aufmerksamkeit. Ich hoffe damit ist das Pflegetagebuch Scruffy beendet mit einem Happy End. Ich liebe Bücher mit gutem Abgang, ich kann dann schön weiterspinnen, was noch so alles passiert.

Bis bald und
liebe Grüße
Claudia und Vierbeinerteam

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