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Basset Elisa - 2 Jahre alt

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Pflegetagebuch Elise

Elise - eine Hündin mit Angst

Elise stammt von einem spanischen Züchter, der keine Lust mehr aufs Züchten und halten der Bassets hat. So kamen insgesamt acht Bassets zum Tierschutz. Drei davon haben wir übernehmen können, zwei davon mit einem festen Zuhause, doch uns Elli fand noch nicht das richtige Zuhause. Ein Zuhause, wo man bereit ist, dieser Hündin Zeit zu geben. Vielleicht ein Zuhause, wo sie an der Seite eines stabilen und offenen Hundes in Ruhe wachsen kann. So etwas suchen wir für unsere Elise.

Anbei die ersten Beschreibungen aus der Pflegestelle:

16. März 2009
Nachdem wir sie nun schon zwei Wochen kennen, stellen wir uns für Ellie vor, da sie nur als Zweithund in einen hundeerfahrenen, ruhigen Haushalt mit einem schon vorhanden, souveränen Hund - an dem sich Ellie orientieren kann - abgeben sollten. Am besten mit direktem Zugang von der Wohnung in einen ausbruchsicheren Garten, damit sie die erste Zeit selbständig nach draußen könnte (dann ist sie auch stubenrein). Da ihre Ängstlichkeit bisher leider nicht nachläßt. Sie lässt sich nicht anfassen, anleinen oder kommt von sich aus auf uns zu. Im Gegenteil - wenn wir sie anleinen müssen, weil der Gassigang ansteht, dann kann es sein, dass sie vor lauter Panik unter sich lässt. Sie liegt nachts vor meinem Bett im Körbchen, schnuffelt auch einen ab, solange man im Bett oder auf der Couch liegt, aber sobald man vor ihr steht oder geht, dann weicht sie aus. Einerseits sucht sie unsere Nähe, indem sie sich schon bei uns aufhält, aber wir sollen sie bitte nicht dabei anschauen oder gar anfassen!

Gassigehen funktioniert auch nur im beisein mit Bass oder Bonny. Alleine schmeißt sich Ellie auf den Boden und läuft keinen Meter mehr, oder sie probiert panisch wegzulaufen. Wir sind immer freundlich zu ihr und lassen ihr immer viel Zeit, sich alles anzuschauen und begreifen zu können. Wenn sie panisch ist, dann ignorieren wir das soweit es geht, weil ich denke, jeder Beruhigungsversuch unsererseits wird von ihr nur als Bestätigung angesehen, dass da wirklich was Schlimmes passiert. Dabei würde man sie so gerne in den Arm nehmen und mir ihr schmusen und ihr sagen, dass da nichts ist, was ihr Schaden anrichten will. Sie ist so eine liebe Maus und sie kann ja nichts dafür, dass sie so ist. Ich probiere ihr Sicherheit zu geben, soweit sie es zulässt und hoffe auf meine Bachblütengaben. Wenn ich es schaffe, dass sie mich an sie ranlässt, dann habe ich es auch schon mit Ohrenakupressur probiert, dass sie etwas entspannt. Sie macht dann aber ein Pokerface und lässt sich nichts anmerken, ob es ihr doch gefällt.
Eventuell wird man mit Ellie monatelang trainieren müssen und vielleicht auch Rückschläge oder lange Stillstände in Kauf nehmen müssen, Urlaube verschieben, Einladungen absagen usw. Die neuen Menschen müssen sich dessen auch wirklich bewusst sein. Experimente möchten wir Ellie auf keinen Fall zumuten.

21. März 2009
Sie macht übrigens gaaanz kleine Schritte nach vorne. Sie nimmt immer öfter Futter aus der Hand und machte - zumindest heute - den Eindruck, dass ihre Ängstlichkeit etwas besser wird. .

Ellie

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

Umgang mit Angsthunden


Dies ist ein toller Bericht von Frau Iris Schneider (http://www.hundeblueten.de/) die sich intensiv mit dem Thema *Behinderter Hund* sowie *Angsthunde* beschäftigt. Zudem hat sie eine Hundeschule und ist *Podencoerfahren*.

Der Artikel erschien in der Zeitschrift "Der Hund", Ausgabe 08/2006, Autorin: Iris Schneider.

Hier gehts zum Artikel [487 KB]

Hier finden Sie einen tollen Bericht über Angstverhalten bei Hunden:

http://www.tieraerzte-pool.de/tieraerztepool/themen/angstverhalten-bei-hunden/

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